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Demokratie

Die Demokratie ist die beste Staatsform, die wir  in Deutschland je hatten. Gerade in der heutigen Zeit, in der immer mehr Demokratiefeinde in den Sozialen Netzen oder im politischen Raum tätig sind, gilt es zu jeder Zeit diese Staatsform zu verteidigen. Wir brauchen dafür einen starken, widerstandsfähigen Staatsapparat und gute politische Bildungsangebote.

Nichts ist selbstverständlich, nichts fällt uns zu. Demokraten brauchen über Parteigrenzen hinweg gute Netzwerke und einen gemeinsamen Willen, dieses Land vor dem rechten aber auch dem linken Terror zu schützen.

Trotz Corona zusammenhalten

Andreas Siebert

Die großen Herausforderungen der Covid-19 Pandemie werden uns dieses und mindestens das nächste Jahr fordern. Es gibt Unsicherheiten und auch Vorbehalte gegen die Maßnahmen der Politik. Fakt ist auch, dass die kommunalen Haushalte einen beispiellosen Einbruch erleben werden. Trotz der Versprechungen des Bundes und des Landes.

Dass es bald einen Impfstoff geben wird, ist sicherlich ein Hoffnungsschimmer. Auf Anweisung des Landes haben wir von Null auf Hundert ein Impfzentrum für die Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises aus dem Boden gestampft. Über die große Hilfsbereitschaft der beteiligten Firmen und Freiwilligen, die helfen wollen, bin ich nachhaltig beeindruckt. Das ist gelebte Solidarität!

Unsere Aufgabe ist und bleibt, das Zusammenleben im Landkreis stabil zu halten. Wir müssen gerade jetzt alles unternehmen, damit keine Angebote auf der Strecke bleiben. Gerade in schwierigen Zeiten  muss weiter investiert und die soziale Infrastruktur gestützt werden. Der Zusammenhalt der kommunalen Familie (Landkreis Kassel + 28 Städte und Gemeinden) ist mir sehr wichtig und ich pflege das sehr.

Ökologie und Ökonomie

Umwelt und Wirtschaft sind kein Widerspruch. Das dürfte mittlerweile bekannt sein; politisches Handeln scheint dies aber noch nicht immer verinnerlicht zu haben. Für mich heißt dies, dass zusätzliche klimapolitische Anpassungsmaßnahmen notwendig sind, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland positiv zu verändern. Die damit einhergehenden Strukturveränderungen müssen gut durchdacht, nicht zu kurzfristig und mit klaren Zielvorstellungen eingeleitet werden.

Menschen brauchen Arbeit, brauchen Bestätigung. Wenn die Änderungsprozesse -und sei es nur gefühlt- zu Arbeitsplatzabbau ohne Zukunftssicherheit führen, wird sich niemals eine große Akzeptanz erreichen lassen. Als Sozialdemokrat werde ich Umweltfragen immer auch mit Blick auf die sozialen Fragen beantworten. Gerade wir im Landkreis, mit dem VW-Standort Baunatal, müssen diese Prozesse eng begleiten und den Beschäftigten zur Seite stehen. Gleichzeitig zeigt die Vielzahl der Unternehmen, die sich im Bereich erneuerbarer Energien engagieren, dass Zukunftstechnologien auch sichere Arbeitsplätze schaffen.

Familienmensch

Als 4-facher Vater stehe ich für eine ausgeprägte Familienpolitik. Kinder sind unsere Zukunft und die Familie gibt einem Halt und Zuversicht auf dem Lebensweg. Ich arbeite für einen kinder- und familienfreundlichen Landkreis und tue alles, um die Bedürfnisse der Familien verstärkt und vorrangig zu berücksichtigen. Besonders auch, um Elternrolle und Berufstätigkeit noch besser vereinbaren zu können.

In unseren Jugend- und Freizeiteinrichtungen von Sylt über den Sensenstein bis Schönau bietet der Kreis, insbesondere für Familien, die Möglichkeit sich kostengünstig zu erholen und wunderschöne Urlaubsdomizile zu genießen. Und auch der Tierpark Sababurg, der von uns kontinuierlich ausgebaut worden ist, ist gerade für Familien mit Kindern ein Publikumsmagnet. Immens wichtig in der Familienpolitik sind für mich aber auch die außerschulischen Bildungsträger, wie Vereine, Musik- und Volkshochschulen, die sich meiner Unterstützung sicher sein können.

Denjenigen, die nicht das Glück haben so wie ich eine große Familie als Rückhalt zu spüren, soll eine bunte Landschaft von solidarischen Angeboten Alternativen bieten. Soziale Sicherung bedeutet nicht nur hier: Ich werde aufgefangen. Sei es in der Dorfgemeinschaft, im Freundeskreis oder aber auch in vielen ehrenamtlich getragenen sozialen Angeboten, die es im Landkreis gibt.

Klimawandel - vor der Haustür und in der Welt

Mein Verständnis von Klimapolitik ist, dass wir zupackend handeln und den Wandel sozialverträglich gestalten. Im Kreis erstellen wir derzeit ein eigenes Klimaschutzkonzept dessen Maßnahmen dann kontinuierlich umgesetzt werden.

Wichtig ist dabei, dass wir vernetzt denken und gesamte Kreisläufe überprüfen. Ressourcenschonung, Plastik- und Abfallvermeidung sowie nachhaltiges Wirtschaften sind heute schon fester Bestandteil unserer Politik. Gleichzeitig werde ich den erfolgreichen Weg, erneuerbare dezentrale Energien vielfältig im ganzen Kreisgebiet einzusetzen, beständig fortführen.

Nur mit sozialer Nachhaltigkeit werden wir die großen Herausforderungen meistern können. Dazu braucht es umfassende und ganzheitliche Konzepte, wie beispielsweise die Förderung regionaler Kreisläufe, um den Konsum regional erzeugter Produkte zu erhöhen.

Ich unterstütze die Kommunen die Chancen der Energiewende für sich vor Ort zu nutzen. Dadurch erreichen wir gemeinsam eine lokale Wertschöpfung, schaffen und sichern Arbeitsplätze. Alle Investitionen und Maßnahmen im Kreis und in den Kommunen, die sich positiv auf das Klima, den Klimaschutz, die Umwelt, den Umweltschutz und den Artenschutz auswirken, werden von mir unterstützt.

 

Digitalisierung

Nicht erst durch Corona wurde der Fokus im Kreis auf die Digitalisierung gelenkt. Ich arbeite gern digital und habe bereits bei meinem Amtsbeginn am 1.5.2018 in meinem Dezernat alles „Digitale“ gebündelt, um Synergieeffekte zu nutzen. Dass dies der richtige Weg war, bestätigt das Ergebnis: der Landkreis Kassel hat das hessenweit größte Volumen an Fördermitteln für den Breitbandausbau generiert.

Ich werde auch zukünftig dafür sorgen, dass Kommunen, Schulen und Verwaltung eine gute digitale Ausstattung erhalten. Daher ist der Glasfaservollausbau im Landkreis Kassel das Ziel, das ich erreichen will. Ohne Wenn und Aber. In unserem Landkreis sollte FTTH der Standardausbau sein.

Unsere Aufgabe als Schulträger ist die gute, zeitgemäße technische Ausstattung der Schulen dauerhaft sicherzustellen. Glasfaser von außen und WLAN in jedem Klassenzimmer müssen selbstverständlich werden. Laptops, Smartphones und digitale Technik sind genauso normal im Schulalltag wie die altbekannten Bücher, Arbeitshefte und Füllfederhalter.

Wichtig ist jedoch auch die Schulung von Lehrkräften über den Einsatz digitaler Unterrichtsmethoden und der Schüler über den Umgang mit sozialen Medien. Veränderungen finden zuerst in den Köpfen statt und daher ist eine gezielte Fortbildung der Lehrkräfte durch das Land Hessen sehr wichtig.

Bildung - Ausbildung

Andreas Siebert

Bildung ist der Schlüssel zum persönlichen Erfolg und zur Wahrung der demokratischen Werte. Im Landkreis gibt es ein breit gefächertes, flächendeckendes und wohnortnahes Schulsystem, in dem alle Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrer Neigung und Eignung gefördert werden.

Bildung und Ausbildung sind zentral für die Lebens- und Berufschancen jedes einzelnen. Einer meiner Schwerpunkte liegt auf der klassischen Berufsausbildung im bewährten dualen System in Deutschland. Gerade im Handwerk fehlen uns Nachwuchskräfte und es gilt, die Attraktivität der dort angebotenen Berufsbilder zu steigern. Das sollte verstärkt in den Schulen passieren aber auch durch die Schaffung eines Ausbildungszentrums zur Berufsorientierung. Ob ein solches Zentrum realisierbar ist, entscheidet sich in den nächsten Wochen.

Soziales

Mensch bleib(t) Mensch. Familien, Senioren, Junge Menschen, Kinder, Alleinstehende, Arbeitslose, Kranke, Menschen mit Beeinträchtigungen, sie alle verdienen unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Die umfangreiche Förder- und Angebotslandschaft gilt es zu erhalten, aber auch immer wieder zu hinterfragen: Haben wir noch die richtigen Angebote für die aktuellen Problemlagen?

Von der Frühförderung über die Erziehungsberatung, von den vielfältigen Angeboten des Jugendbildungswerkes über die Schulsozialarbeit, bis zum Kreisseniorenbeirat, der die Interessen der älteren Menschen vertritt: Der Kreis Kassel hat ein dichtes soziales Netz geknüpft.

Für unsere sozialen Aufgaben brauchen wir viele große und kleine Partner. Daher ist mir wichtig, die Leistungsträger nicht zu vernachlässigen. So ist der Landeswohlfahrtsverband ein verlässlicher Leistungserbringer für Menschen mit Behinderungen. Wir arbeiten aber auch eng mit dem Diakonischen Werk, dem ASB, dem Caritas-Verband, dem DRK, der AWO und kleineren freien Trägern zusammen. Diese gute und hilfreiche Zusammenarbeit werde ich fortsetzen.

Gut und sicher leben

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich bei uns im Landkreis Kassel darauf verlassen, dass unsere Feuerwehr für sie da ist, „wenn es brennt“. Bei Unfällen, medizinischen Notfällen, Bränden, bei Unwettern und Katastrophen sorgen die Feuerwehren zuverlässig für schnelle Hilfe und Sicherheit. Dies ist von unschätzbarem Wert für unseren Landkreis.

Auch im Zusammenwirken mit der Polizei, Hilfsorganisationen und Katastrophenschutz sind sie ein wichtiger Baustein für die Sicherheit. Diese engagierten Einsatzkräfte verdienen deshalb unseren Respekt und unsere Unterstützung.

Diese Frauen und Männer sorgen jeden Tag mit hohem persönlichem Engagement für unsere Sicherheit. Ich weiß, wovon ich rede, weil ich bis vor kurzem selbst aktiver Feuerwehrmann war.

Als Landrat werde ich die Arbeit von Feuerwehren und Rettungsdiensten daher bestmöglich unterstützen.

Gesundheit

Die ärztliche Versorgung im Landkreis Kassel haben wir seit Jahren im Blick. Die Kreisspitze steht für eine verlässliche Gesundheitsversorgung, in jeder Kommune. Die ärztliche Versorgung muss bei uns, gerade in unserem Flächenlandkreis, mit unterschiedlichen Problemlagen, für alle Menschen gewährleistet sein. Hausarztversorgung, Krankenhausversorgung, sonstige Facharztangebote und Apotheken müssen für die Bevölkerung in angemessener Entfernung erreichbar sein. Dafür stehe ich auch in Zukunft ein.

Natürlich kann der Landkreis Kassel nicht allein die allgemein bekannten Probleme und die Intransparenz unseres Gesundheitssystems ändern. Jedoch dürfen wir nicht kapitulieren und immer wieder – auch unkonventionelle - Maßnahmen ergreifen. Der Landkreis stemmt sich beispielsweise durch eigene Stipendien gegen den Hausarztmangel und unterstützt medizinische Versorgungszentren.

Sehr stolz bin ich, dass der Landrat, sehr viele Kreistagsabgeordnete aller im Kreistag vertretenen Parteien und ich den Erhalt der Kreiskliniken in Wolfhagen und Hofgeismar beschlossen haben. Unsere Kreiskliniken sind ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum und ein zentraler Bestandteil in der ärztlichen Versorgung der Menschen im Landkreis. Auch zukünftig werde ich mich gegen das Ausbluten der Krankenhauslandschaft in der Fläche stemmen.

Toleranz

Toleranz ist für mich nicht nur ein Schlagwort. Ich bin tolerant gegenüber vielen Menschen und deren Ansichten. Sehr ablehnend reagiere ich nur, wenn jemand nur seinen eigenen Vorteil sucht und andere dadurch benachteiligt werden.

Null Toleranz habe ich bei Extremismus, der eine große Gefahr für unsere freie und offene Gesellschaft ist. Als Sozialdemokrat stehe ich zu unseren Grundwerten und sehe uns unserer Geschichte verpflichtet. Ich werde auch zukünftig unseren Rechtsstaat verteidigen und die demokratische Teilhabe für alle fördern. Hass und Hetze verurteile ich aufs Schärfste und werde mich dagegen mit allen Mitteln des Rechtsstaates wehren.

Fan des Landkreises

Andreas Siebert

„Da wo wir sind ist oben.“ An diesem Satz ist für mich etwas sehr Wahres dran. Unser Landkreis mit seiner vielfältigen Kulturlandschaft, seinen unterschiedlichen Prägungen ist meine Heimat und ich bin absoluter Fan. Hier kann man gut und günstig wohnen, hier gibt es großartige Kulturangebote und vielfältige Freizeitmöglichkeiten. „Wohnen wo andere Urlaub machen“ – dieser Slogan trifft an vielen Stellen in unserem Kreis zu. Wir haben es gemeinsam in Nordhessen in den letzten Jahren auch durch richtige strategische Entscheidungen (Gewerbeentwicklung, Regiotram, Konversationsmaßnahmen u.v.m.) geschafft, nicht mehr das wirtschaftlich schwache Zonenrandgebiet zu sein, sondern wir sind die Mitte Deutschlands und ein attraktiver Raum zum Arbeiten und Wohnen. Das ist eine hervorragende Entwicklung, die wir fortführen müssen. Wir leben Vielfalt vor Ort und die vielen wunderbaren Menschen in unserer Region machen den Landkreis attraktiv und liebenswert. Gemeinsam mit den Menschen gestalten wir die Zukunft unserer Kinder. Das ist hervorragend!

Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass unsere Kinder positiv in die Zukunft blicken können. Bezahlbarer Wohnraum, gute Bildungsangebote, gute Arbeitsplätze, gute Betreuungsangebote, Freizeitmöglichkeiten und vieles mehr.

Und wenn die dann irgendwann einmal sagen, das habt ihr damals gut entschieden, dann haben wir es richtig gemacht.

Wirtschaftliche Stärke

Der Landkreis Kassel hat Zukunft, denn hier arbeiten gut ausgebildete Menschen engagiert an der Entwicklung zukunftsfähiger und nachhaltiger Produkte. Die vielen kleinen und mittelständigen Betriebe sind das Rückgrat der wirtschaftlichen Stärke in unserem Landkreis. Wir haben 98.000 Erwerbstätige, die jeden Tag fleißig dafür Sorge tragen, dass wir uns wirtschaftlich gut und innovativ weiterentwickeln. Ich möchte diese starke wirtschaftliche Entwicklung bei uns in Hessens Norden weiter vorantreiben.

Ich stehe für eine pragmatische Wirtschaftspolitik, die ganz ohne Ideologien funktioniert. Deshalb spielen eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur und neue Gewerbegebiete eine wichtige Rolle. Wir nutzen die Chancen unserer zentral gelegenen Region, um Firmen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und damit Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Neben dem Ausbau eines guten Straßen- und Schienennetzes werde ich insbesondere auch „vernetzte Systeme“ fördern. Das Güterverkehrszentrum Kassel (GVZ) sowie das gemeinsame Gewerbegebiet „Hiddeser Feld“ von Wolfhagen und Breuna zeigen, dass man gemeinsam mehr erreichen kann. Ein wichtiges Projekt ist die weitere Entwicklung des Gewerbegebietes ‚Sandershäuser Berg’ in Niestetal. Auch das alte Flughafengelände in Calden ist in Planung, allerdings muss hier auf Grund der Corona-Pandemie zunächst die weitere Entwicklung abgewartet werden.

Kultur/Vereine und Verbände

Andreas Siebert

Kulturelle Angebote im gesamten Landkreis sind ein wertvoller Schatz. Hierzu tragen in unseren Städten und Gemeinden eine Vielzahl von Vereinen und Initiativen, ehrenamtlich Tätige sowie Kunst- und Kulturschaffende bei. Kulturelle Angebote dienen der Identifikation und der Attraktivität des Wohnens. Diese kulturellen Angebote gilt es weiterhin zu fördern und auch neue Ideen zu verfolgen und möglich zu machen.

Das gilt übrigens für viele Bereiche: Ich betrachte den Landkreis als MÖGLICHMACHER. Bündelungsfunktion, Türöffner.

Eine Vielzahl von Vereinen im Kreis legt mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit die Grundlagen für eine lebenswerte Gesellschaft und bereichert unser soziales und kulturelles Leben um ein Vielfaches. Dieses großartige Engagement ist nicht selbstverständlich und daher möchte ich die wertvolle Arbeit würdigen und versichern, dass ich auch zukünftig ein verlässlicher Partner und Förderer für das Ehrenamt bin.

Dass, was die Vereine gerade im Jugend- und im Sozialbereich leisten, könnten wir niemals vom Amt erbringen. Das ist auch ein Schatz, der gerade in der Corona-Pandemie besondere Beachtung finden muss.

Wohnen

Ich verstehe unter kommunaler Wohnungspolitik aktives Gestalten der Lebensräume für Jung und Alt. Für Familien, Singles und ältere Menschen. Es zeigt sich, dass sowohl kleine als auch große bezahlbare Wohnungen in den Kommunen gesucht werden. Immer mehr Menschen wollen im hohen Alter oder mit körperlichen Einschränkungen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Dafür müssen eine gute Infrastruktur und mehr barrierefreie Wohnungen vorhanden sein.

Daher halte ich es nach wie vor für richtig, dass sich der Kreis mit den Städten und Gemeinden Gedanken über die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft macht. Diese Gesellschaft soll neben der klassischen Wohnraumschaffung aber unbedingt auch die Verbesserung der Situation in den Ortskernen mit vorantreiben. Attraktiver Wohnraum überall im Landkreis mit guter Versorgung (Breitband, Ärzte, Einkaufen, Soziales, Altenheime, Vereine, etc.) und einem gut angebundenen ÖPNV ist mein Ziel. Da brauchen wir gemeinsam noch einen langen Atem.

Kreisentwicklung/Ländlicher Raum

Andreas Siebert

Auf meine Initiative hin, erstellt der Kreis derzeit ein Kreisentwicklungskonzept mit einem Zeithorizont 2030 (KEK 2030). Wir wollen eine Perspektive für die langfristige Zukunftsgestaltung im Kreis aufzeigen, denn in der kommenden Zeit wird eine Vielzahl von Veränderungen im demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich auf den Kreis zu kommen. Diesem Veränderungsprozess will ich offensiv angehen und ihn vorausschauend gestalten, um die Dörfer und Städte im Landkreis als lebenswerte Orte zu erhalten.

Von zentraler Bedeutung ist dabei, dass ich diesen Prozess gemeinsam mit Ihnen gestalten möchte. Expertenwissen ist wichtig, aber am Ende funktioniert der Weg in eine gute Zukunft nur, wenn möglichst viele mitmachen und möglichst keiner ohne Einwirkungsmöglichkeiten zurückbleibt.

Das Kreisentwicklungskonzept wird die Basis für die zukünftige Entwicklung sein. Ich werde dieses Konzept als Leitschnur betrachten, die man immer wieder an der Realität überprüfen und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren muss. Auch das ist gelebte Demokratie und transparente Verwaltung.

© Andreas Siebert
Datum des Ausdrucks: 20.04.2021